Um zu verstehen, wie ein Helm funktioniert, hilft ein wenig Physik. Bei einem Labortest wird eine Testgeschwindigkeit von nur 28 Kilometern pro Stunde benutzt. Dies entspricht der Geschwindigkeit eines schnellen Radfahrers. Keine sehr realistische Geschwindigkeit für ein Motorrad. Und unter echten Bedingungen gibt es keine Beschränkung bezüglich der Schwere eines Aufpralls oder sogar mehrerer Aufpralle. Lebensechte Umstände sind schlichtweg anspruchsvoller, als ein simulierter Prüfstandard je sein kann.

 

 

Was würde also passieren, wenn wir die Testgeschwindigkeit auf 100 km/h steigern würden?

Die Ergebnisse sind spektakulär: Wenn die Geschwindigkeit um einen Faktor 4 erhöht wird, steigt die Aufprallenergie um einen Faktor 42 = 16! Kein Helm kann einen derart direkten Aufprall aushalten oder einen absoluten Schutz gewährleisten. Auch kein Arai-Helm.

 

Der Träger eines Helms kann sich schneller bewegen als die Fallgeschwindigkeit der Aufpralltests. In der realen Welt überleben Fahrer sogar Unfälle mit viel höheren Geschwindigkeiten. Wie ist das möglich? Durch Reduzierung der Aufprallenergie, die in den Helm geleitet wird. Dies erreicht man, in dem der Helm auf die Seite rutscht und  von Objekten abprallt. Es ist wichtig zu wissen, dass die Aufprallenergien, die der Helm absorbieren muss, dramatisch reduziert werden, wenn er von Hindernissen abprallt und über unebene Oberflächen rutscht, weil so die Aufprallenergien verteilt werden.

Ein wenig physik

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