Aufprallenergie kann abgeleitet werden, wenn sich der Kopf weiterhin bewegen kann.

Die Grundstruktur des Kopfes kann grob in drei Komponenten eingeteilt werden: Kopfhaut, Schädel und Gehirn. Ein Motorradhelm soll Gehirnstöße minimieren und ableiten. Die Standards durch Aufpralltests im Labor variieren leicht, im Allgemeinen definieren sie aber Stoßabsorptionsgrade. Diese Grade werden getestet, indem ein Helm mit einem Stahlkopf im Inneren aus einer bestimmten Höhe auf einen Stahl-Amboss fallen gelassen wird. Beschleunigungsanzeiger im Kopf messen die Beschleunigung durch diesen Fall, um so die Leistung der Aufprallabsorption prüfen zu können. Standards wie Snell legen die Prüfkriterien recht hoch für eine Zertifizierung. Bei einem Aufprall funktionieren die Helme wie Puffer, die äußere Schale leitet die Energie ab und die innere nimmt sie beim Brechen auf und verlangsamt die Aufprallgeschwindigkeit. Die Standardprüfung der Entwicklung der Aufprallenergie entspricht keinem realen Unfall, der sich in einer unvorhersehbaren und harten Umgebung ereignen kann.

 

VAS-VISIERSYSTEM

V A R I A B L E S A C H S E N S Y S T E M

Die Bewegungsenergie eines Objekts in Bewegung nimmt proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit zu. Darum kann ein Straßenfahrer oder eine Straßenfahrerin bei legaler Geschwindigkeit bis zu zehn Mal mehr Bewegungsenergie als bei der Geschwindigkeit des Falltests haben. Von keinem Helm – unabhängig von der Marke – kann erwartet werden, dass er derartige Energien aufnehmen kann.

 

Im Testbereich die Helmform sanfter und runder halten

Darum glaubt Arai, dass die Abgleitleistung Energien ableiten kann, wenn der Kopf in Bewegung bleibt. Für potenzielle Aufprälle mit höherer Energie als den Standards und sogar über dem Energielevel, dem ein Helm direkt abfangen könnte, hat Arai in seiner langen Geschichte immer versucht die Helme runder, sanfter und robuster zu gestalten.

Aber selbst bei Arai gibt es Grenzen, wie rund und sanft ein Helm sein kann. Die Geometrie der aktuellen Visiersysteme erfordert eine hohe Positionierung des Drehpunkts. Dieser hohe Drehpunkt liegt innerhalb des Standard-Grenzbereichs, entlang der Grenzlinie am rechten und linken Schläfenbereich.

 

Das Visier ist mit einem Mechanismus am Helm befestigt, der Visiermechanik. Für die Leichtgängigkeit des Visiers muss der Schalenbereich, an dem sich die Befestigung befindet, eine Art Vertiefung haben. Die aktuellen Visiersysteme mit Mechanismus im Testbereich lassen eine fließende und gleichmäßig gerundete Schale nicht zu.

 

VAS ist ein vollständig neues Visiersystem mit einem neuen Mechanismus, um diesen Eingriff in den Testbereich zu verringern und die Schale im Testbereich der Schläfen fließender zu machen. Die neue, fließendere Form ist die nächste Generation, die eine stetige Verbesserung der ursprünglichen Mission vorantreibt.

 

Durch Jahrzehnte an Erfahrung mit echten Szenarien auf Straßen und Wegen hat Arai einen Helm entwickelt, bei dem Detail um Detail ergänzt wird und wo aus dem Zusammenspiel aller Einzelteile eine verbesserte Schutzleistung des Helms entsteht.

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